F2P – Fluch oder Segen?

Free to play?!

F2P steht für „Free to play“. Heutzutage werben viele Spiele, größtenteils Onlinespiele mit dem F2P Modell. Doch was bedeutet es wirklich für die Spieler und, ist es tatsächlich ein Vorteil für uns?

Das Konzept des F2P´s ist nicht neu. Das Spiel ist augenscheinlich kostenlos und lockt Spieler an. Ist das Spiel sogar gut, so wird natürlich mit Hilfe von Mikrotransaktionen, also das Verkaufen von kleinen Zusatzoptionen, Geld durch die vielen Spieler einnehmen.

Für die Spieler ist das am Anfang natürlich gut. Man braucht nichts in das Spiel zu investieren und man hat seinen Spaß. Doch sobald man mehr Zeit in das Spiel investiert, wird auch der Fortschritt durch bestimmte Handicaps erschwert, die erst mit Hilfe von diesen „Zusatzoptionen“ behoben werden können.

Das ist natürlich jedem klar. Wie kann sich ein Spiel sonst am Leben erhalten? Das Geld muss ja von irgendwoher kommen. Man sollte sich jedoch vor Augen halten, dass die Qualität dieser Spiele meistens sehr schlecht ist und die Preise für die Zusatzoptionen immens hoch sind.

Age of Conan F2P? Wohl eher Demo

Fluch?

Vor mehreren Jahren nannte man sowas noch eine Demo. Aber F2P kommt natürlich besser rüber als eine Testversion. In vielen Spielen ist man so stark eingeschränkt, dass ich mir manchmal denke, dass dadurch einfach nur viele Spieler verloren werden. In Age of Conan kann man nur einen Bruchteil der Charakterklassen spielen, den Endgame-Inhalt nur durch einen Premium-Account, ein anderes Wort für ein monatliches Abo, gespielt werden und PvP ist für den F2P Spieler nicht verfügbar. Dazu kommt noch, dass weniger bis moderat erfolgreiche Spiele für die Zukunft nur sehr langsam neuen Inhalt veröffentlichen werden. Ich für meinen Teil werde diese Spiele jedenfalls nicht mehr unterstützen.

League of Legends - Meister der Mikrotransaktionen

…oder doch nicht?

Doch es gibt auch Beispiele, in denen der Begriff F2P auch wirklich F2P bedeutet. Das beste Beispiel hierfür ist wohl League of Legends. Man kann wohl sagen, dass Riot Games das Konzept der Mikrotransaktion gemeistert hat. Das Spiel ist qualitativ sehr gut und kann mit heutigen sehr erfolgreichen Onlinespielen mithalten. 15 Millionen aktive Spieler spricht meiner Meinung nach schon für sich.

F2P ist der Weg für zukünftige Spiele. Dennoch denke ich, dass einige Spiele besser dran sind, wenn sie weiterhin im Einzelhandel für einen einmaligen Betrag verkauft werden. Spiele wie Starcraft 2 oder Dota 2 sollen nicht durch Mikrotransaktionen betrieben werden, da dadurch das Balancing leidet. Die Vorstellung von Handicaps in Starcraft 2 oder das Kaufen von einzelnen Helden in Dota 2 finde ich nicht gut. In League of Legends sehe ich das gleiche Problem. Jedoch existiert in LoL meiner Meinung kein gutes Balancing, was dazu führt, dass eine Menge der Champions schlecht bis komplett nutzlos für Turniere sind.
Also, F2P way to go!!

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